DEUTSCHLAND – Deutsches Technikmuseum Berlin

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Deutsches Technikmuseum

Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf mich. Ich habe es geschafft, geschafft von Köpenick nach Kreuzberg zu fahren… Natürlich mit dem Auto, wie sonst kann ich die zwei Bezirksgrenzen überschreiten. Gut wollen wir nicht übertreiben, es ist nicht mein erster Besuch in diesem Museum, aber, ich habe jetzt erst realisiert, das das Haus schon seit 1996 nicht mehr Museum für Verkehr und Technik heißt. Naja, wie das in Berlin eben so ist, nicht kleckern…sondern Protzen! An meinen ersten Besuch kann ich mir nur noch dunkel erinnern, muss aber Anfang der 1990iger gewesen sein. Ich, der nur das Verkehrsmuseum Dresden kannte, war erschüttert, was für Schrotthaufen da teilweise ausgestellt waren. Erst konnte ich das nicht verstehen, so ganz angekommen in der neuen Zeit war ich noch nicht. Gut, die Phase habe ich überstanden und das Deutsche Technikmuseum wohl auch, man ist eingerichtet, hat einen schicken Neubau und die fast 600.000 Besucher im Jahr danken es ja auch. Gut, ich kenne die Zahlen der anderen von mir besuchten Museen jetzt nicht, aber vom Gefühl her, es war richtig voll am Besuchstag, wird dieses Haus sehr gut angenommen. Ob es an der doch guten Lage mitten in der Stadt liegt? Ich weiß es nicht. Verkehrsmuseen haben in Berlin eine lange Tradition, eröffnete das Erste doch schon 1906 im (früh stillgelegtem) Hamburger Bahnhof. Leider ist die Sammlung im (und nach dem ) Krieg stark dezimiert worden. Nach dessem Ende, wurde die Ausstellung nicht wiedereröffnet. Mit Übergabe der S-Bahn an West-Berlin, wechselte auch der Hamburger Bahnhof seinen Besitzer (eigentlich seinen Verwalter), die Exponate wurden zwischen dem Verkehrsmuseum in Dresden und dem 1983 eröffneten Museum für Verkehr- und Technik geteilt. Man hätte damals wohl gern den Standort Hamburger Bahnhof erhalten, was aber nicht möglich war (warum auch immer).

Wer sich jetzt fragt, was die S-Bahn mit dem Hamburger Bahnhof zu tun hat, dem möchte ich gern diesen Betrag empfehlen. Ist eine interessante Betrachtung zum Status der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin. Aber zurück zur Gegenwart. Zwar wäre sicherlich der Standort Hamburger Bahnhof interessant gewesen, doch hat der jetzige auch seinem Charme. Man kann sich das heute leider nicht mehr vorstellen, welche Betriebsamkeit an diesem Ort geherrscht haben muss. Die U-Bahn oben, die Zufahrt zum Anhalter Bahnhof darunter, der Landwehrkanal und darunter der Tunnel der Nord-Süd S-Bahn.

Anreise kann bequem per U-Bahn erfolgen, der Bahnhof Gleisdreieck ist ein wenig näher als Möckernbrücke, aber hier geht es nur um Minuten. Auto geht zwar auch, nun hier fängt der frühe Vogel den Wurm… Wenn das Wetter jedoch schön, würde ich die Anreise mit der S-Bahn empfehlen. Es gibt viel zu entdecken…siehe Exkurs weiter unten!

  • Öffnungszeiten:
    • Dienstag – Freitag  09:00 – 17:30 Uhr
    • Samstag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr
  • Adresse:
    • Trebbiner Straße 9 10963 Berlin-Kreuzberg
  • Website offiziell

Rundgang Deutsches Technikmuseum

Was haben wir? Kein klassisches Eisenbahnmuseum, kein Verkehrsmuseum, sondern  ein Technikmuseum. Die haben es naturgemäß so an sich, das ganze Spektrum abdecken zu müssen. Gut, ich will hier nicht jede Schraube beschreiben, die hier ausgestellt wird. Ich werde mich auf die Exponate beschränken, die sich auf Verkehrsmittel beziehen. Es gibt auch eine Abteilung für Autos, die ich aber noch nie gesehen habe. Nicht schlimm! Am merkwürdigsten ist eigentlich, das es keine Abteilung über den Berliner Verkehr gibt, ja nun, sicherlich das eine oder andere Exponat ist zwar da, aber…es gibt ja noch das Depot für Kommunalverkehr. Die Öffnungszeiten sind eher bescheiden (jeden Sonntag im September). Jeder…Entschuldigung…Mist wird ausgestellt, aber die Berliner Verkehrsmittel scheinen nicht so wichtig zu seinen! Wohl nicht global genug man denn das ‚deutsche‘ Technikmuseum ist! Und…wo wir schon dabei sind, die U-Bahn wuselt für sich. Die Straßenbahn, von ‚privaten‘ Vereinen abgesehen (Hochachtung), sowieso. Das geplante Museum (Betriebshof Köpenick) wird wohl eine Vision bleiben!

Eisenbahn

Um es vorweg zu nehmen, es ist alles da! Also, wenn man nicht auf das ‚Besondere‘ aus ist. Doch die Frage ist natürlich, was man erwartet. Wie schon mehrfach erwähnt ist das hier kein Eisenbahnmuseum, auch wenn die beiden Lokschuppen, die die Sammlungen enthalten, zum Kernbereich des Museums gehören. Gut, ich muss gestehen, dass ich kein Freund dieser (Halb-)Rundschuppen bin. Das liegt einfach daran, das die Fahrzeuge zu eng stehen und man nicht so richtig fotografieren kann. Hier kommt noch hinzu, das man einfach zu viel Zeug hat und das auch zeigen will. Erst mal lobenswert…klar kommt jetzt ein aber, denn, es ist einfach zu umfangreich. Dadurch wird an vielen, nicht allen, Stellen der Gesamteindruck zerstört. Was mich am meisten beeindruckt hat, nun das wird vielleicht den einen oder anderen verwundern…die Modelldarstellung des Anhalter Bahnhofs!

Fangen wir von vorn an. Die Sammlung ist nach Zeitperioden sortiert. Gut. Am Anfang war… Knüppelbahn, Bergwerk, Dampfmaschine! Die scheinbar älteste Lokomotive, eine BORSIG von 1844, ist ein Nachbau aus dem Jahr 1912 (!). Das ist doch was! So früh hat man also schon an Geschichte und Erhaltung derselben gedacht. Respekt! Die beiden Plastiken im Eingangsbereich sind die Originalfiguren ‚Tag‘ und ‚Nacht‘ vom Portal des Anhalter Bahnhofs (dort sind heute nur noch Repliken vorhanden). Zum längeren Verweilen regen auch die Funktionsmodelle, die funktionsfähige (aufgeschnittene) Lokomotive und, was ich ja fast noch interessante finde, das Modell der ersten(?) INDUSI  der Induktiven Zugsicherung an.

Vorbei an einigen Schauwerkstätten, sind wir schon im nächsten Schuppen. Es wird leider nicht besser, jeder freie Platz ist vollgestellt…und dazwischen, ca. 1 Stunde nach Ausstellungsöffnung, wird es langsam voll. Viele Leute haben heute den Weg hierher gefunden. Freue ich mich für das Museum, aber mir wird es langsam zu voll. Schnell mal durchgeschaut… Eine 50iger, eine 52iger. Gut… Die E19 01. Eine beeindruckende Lok! Was die südafrikanische Garratt Lokomotive hier macht, weiß ich nicht. Reicht es, das diese Dampflok in Hannover gebaut wurde? Leider ist der Erhaltungszustand auch nicht besonders. Für den ungeübten Besucher ist die Maschine recht aussergewöhnlich, aber ich hatte schon das Vergnügen solch ein Lokomotive im Betrieb zu bewundern! Dazu braucht man nicht einmal auf die andere Hälfte der Erde, nein, im schönen Wales warten sogar mehrere betriebsfähige Maschinen auf einen Besuch. Den Abschluss der Ausstellung bilden drei deutsche Diesellokomotiven! Zumindest die V180 der Reichsbahn und die V200 der Bundesbahn sind äußerst formschöne Fahrzeuge! Und, wenn man so neben ihnen steht, auch recht beeindruckend! Hatte die gar nicht so gewaltig in Erinnerung. Die dritte Maschine…ist eher ein Ding. Die Lokomotive DE2500 ist einer der drei Versuchsträger, die die deutsche Lokomotivindustrie in den 70igern Jahren der Bundesbahn zur Verfügung stellte. Die merkwürdige Form resultiert im Testprogramm, das auch Hochgeschwindigkeitsfahrten vorsah.

Schifffahrt

So einige Abteilungen (also Rasenmäher, Blumenläden etc.)  habe ich ausgelassen, um mir die Schiffsabteilung anzusehen. Jaja, Berlin und die Ozeandampfer…wenigstens ist nicht alles wieder so zugestellt. Die Abteilung ist sehr ansehnlich gestaltet. Übersichtlich, gut sortiert, Freiraum… Nun kenne ich mich nicht ganz so gut mit Schiffen aus, also lassen wir die Bilder sprechen.

Luftfahrt

Luftfahrt, was für ein schönes Wort! Warum ich damit beginne? Tradition! Berlin hatte natürlich (natürlich!) in der vergangenen Zeit auch ein Museum für diesen Bereich der Technik! Die Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin. Die 174 Flugzeuge waren zwischen 1936 bis 1941 (1945) im ULAP-Ausstellungspark beheimatet. Es war die größte (natürlich) Sammlung seiner Zeit. Leider fielen, bis auf wenige Ausnahmen, alle Exponate der Krieg zum Opfer. Von dem Gelände ist heute nur noch ein ganz kleines Stück vorhanden. Der Rest ist in den letzen Jahren überbaut worden. Wo der Park lag, nun, direkt am heutigen Hauptbahnhof, zwischen der Stadtbahn und dem Lehrer Bahnhof. Also höchste Eisenbahn!

Das muss schon Gigantisch gewesen sein! Zurück in die Gegenwart, schauen wir uns weiter um, sicher, der limitierte Raum lässt nur eine überschaubare Auswahl an Exponaten zu. Aber, alles ist da. Die obligatorische Ju-52 ist der zentrale Punkt der Ausstellung. Schön…was mich überrascht, das wir uns wieder trauen, Hoheitszeichen aus früherer Zeit zu zeigen. Gut, andere Länder haben da auch keine Berührungsängste. Schön…weiter geht’s.

Zeit für den Höhepunkt…! Die spektakuläre Terrasse wartet uns, wobei das vielleicht nicht das richtige Wort ist…ein Gitterrost in der obersten Etage. Nicht jedermanns Sache!

Fazit

Geschafft! Ist diesmal etwas mehr geworden, schlimm, nein, das Museum hat einfach Spaß gemacht. Die Tradition der großer Vorgänger wird, soweit es der Platz zulässt,  würdevoll fortgeführt. Wenngleich ich mir wünschen würde, dass es neben einem Technikmuseum noch ein reines Eisenbahn (Transport-/Flugzeug) Museum geben sollte. Einen Platz würde sich sicher finden lassen. Aber gut, wer soll das bezahlen? Zumal  das Technikmuseum im Moment erweitert wird, eine lufthistorische Sammlung gibt es ja eigentlich auch (wobei die recht traurig anzusehen ist). Im Kontext zu anderen technischen Museen, braucht Berlin sich nicht verstecken, sondern ist sogar vorn weg. Wien oder Mailand sind kleiner, sind aber in gewachsenen Gebäuden untergebracht. Gut mit Sinsheim und Speyer kann keiner konkurrieren, die sind aber auch, nun, ein wenig ab vom Schuss. Also…auf nach Berlin! Wer jetzt noch nicht genug hat…

Exkurs „Rund um das Gleisdreieck“

Wer ein wenig Zeit mitbringt, dem empfehle ich die Anreise mit der S-Bahn zum Anhalter Bahnhof [1]. Einen kurzen Augenblick sollte man verweilen, versuchen, sich die vergangene Kulisse vorzustellen.

Schon ist der Moment vorbei, die Stadt hat uns wieder. Weiter geht’s. Der Weg führt linker Hand am ehemaligen Bahnhofsgelände vorbei (Möckernstr.). Der neumodische Quatsch rechts ist das Tempodrom [2] Muss man mögen, aber vor allem sollte man sich nicht ablenken lassen und das Haus auf der linken Seite begutachten. Jetzt ein Hotel, ist es doch ein Relikt aus der NS-Zeit, dass Groß-Briefverteileramt SW11 [3] der Reichspost! Der 1935/36 gebaute Gebäudeteil war das größte und modernste Briefverteileramt seiner Zeit (was sonst!) In Berlin findet man, auch wenn man es nach den Zerstörungen des Krieges und den Zeiten nach Ende dessen Ende, noch einige dieser NS-Bauten. Beispielsweise das Reichsluftfahrtministerium, fertiggestellt 1935 (heute Finanzen), Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (heute Arbeit und Soziales). Weiter geht der Weg, vorbei am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg (1915-21) [4]. Nun sehen wir das Museum schon rechter Hand vor uns und können den Landwehrkanal [5] auf einer Fußgängerbrücke überqueren. Die ist natürlich nicht original, soll jedoch die Brücken der Zufahrt zum Anhalter Bahnhof symbolisieren. Naja, wenn man dann auf der Brücke steht, könnte man rechter Hand (wenn man durch Wasser und Schlamm schauen könnte), die Stelle sehen, an der 45 die Decke des S-Bahn Tunnels gesprengt wurde. Der S-Bahn Tunnel selbst, folgt der Trebbiner Straße, also der Straße, in der sich der Eingang des Museums befindet. (Habe noch ein paar Fotos vom Briefverteileramt von 2005 gefunden)

IMG_2383So man nach dem Museumsbesuch noch aufnahmefähig ist, gehts wieder zurück zum ˋAnhalterˋ jetzt aber links herum. Jedoch nicht direkt, sondern am Landwehrkanal links in die Luckenwalder Straße, vorbei am 1901 erbauten Kühlhaus der MUK [6] (Markt- und Kühlhallen AG; eine der ältesten deutschen Aktiengesellschaften; heute als MUK Transthermos Teil der Nagel Group; das Kühlhaus selbst, ist heute eine ‚Eventlocation‘) zum U-Bahnhof Gleisdreieck [7]. Das dieser Bahnhof schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, brauche ich nicht zu betonen. Ansehenswert ist er alle Male. Der obere Bahnsteig (U2) führt in die eine Richtung auf die schon bewunderte Kanalbrücke, in die andere Richtung scheint sie im Tunnel zu verschwinden. Wenn man jedoch etwas genauer hinschaut, sieht man, das die Einfahrt in halbhoch in einem Wohnhaus liegt. Nun, das sind nicht die billigsten Wohnungen der Stadt, sondern ein, wie sagt man heute, Fake Haus. Aus Sicht der Fahrgäste verschwindet der Zug hier im Tunnel, was mitnichten so ist. Die Rampe verläuft auf dem Hof der angrenzenden Häuser, versteckt hinter Ziegelmauern [8]! Wenn man nun nach links schaut, sieht man im Hintergrund eine imposante Brücke, hier überquert die U1 das Gelände. Mittlerweile bebaut, sehen wir hier auf die Zufahrt zum Potsdamer Bahnhof, der sich südlich des gleichnamigen Platzes befand.

Über den unteren Bahnsteig verlassen wir den Bahnhof, nur um das anschließende Parkhaus zu betreten! Vom Oberdeck hat man nicht nur einen guten Blick auf die U-Bahn Strecke, sondern auch Richtung Potsdamer Platz…und sehen die Rückseite des nächsten Gebäudes unseres kleinen Stadtrundganges. Als erstes fällt natürlich das Flügelrad auf! Und, wer hat das wo schon mal gesehen? Es gehört zum Dienstgebäude der ehemaligen Königlichen Eisenbahndirektion Berlin [9]. Wir sehen auf die gefällige Rückseite des Erweiterungsbau derselben aus den 1930iger Jahren. Folgt man dem Gebäude, kann man auf der gegenüberliegenden Seite, das Gebäude (Nr.19) sehen, in dessen Hinterhof die Herren Siemens und Halske anno 1847 die gleichnamige Firma gegründet [10]. Am Schöneberger Ufer angekommen, kann man nun die ‚Burg‘, das Hauptgebäude der Eisenbahndirektion bewundern. Gebaut 1895 beherbergte es immer die Eisenbahndirektion Berlin, wenn auch immer unter dem Namen des jeweils Herrschenden. Nach dem Krieg wurde es keinesfalls stillgelegt, sondern von der Deutschen Reichsbahn als Dienstgebäude genutzt. Erst die ‚vereinigte‘ Deutsche Bahn verkauft das Gebäude schlussendlich 2006. Nutzer sind/waren die Bundespolizei und bis 2017 die Firma Bombardier Transportation (jetzt wohl kein Geld mehr).

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IMG_2817Weiter gehts, übers Wasser geradeaus die Schöneberger Straße entlang. Linken Hand lag bis 1960 der Schöneberger Hafen [11] (jetzt Mendelssohn-Bartholdy-Park). Nun, übrig geblieben ist  die Straße (!) Hafenplatz. Noch kurz nach rechts gesehen. Dort verbirgt sich das Pumpwerk des Radialsystems III [12], dass hier bis 1876 errichtet wurde. Es handelt sich um das erste von zwölf seiner Art, das nach dem Hobrecht-Plan in Berlin errichtet wurde.

Schon sehen wir rechts die Berlin Story (wie auch immer)…untergebracht im Bunker des Anhalter Bahnhofs [13]. Vor uns sehen wir das Hotel Mövenpick [14]. Das eigentlich auf zwei Grundstücken zwischen 1914 und 1931 für Siemens errichtete Gebäude beherbergte viele Jahre den ‚Showroom‘. Und schon stehen wir auf dem Askanischen Platz [15]. Welch geschäftiges Treiben hier im Bahnhofsviertel geherrscht haben muss. Heute ist es eher ein trauriger Anblick, die Platzumrisse sind zwar erhalten, aber die Gebäude sind eher als eine billige Alternative anzusehen. Einzig, wenn man Richtung Potsdamer Platz schaut, sehen wir zwei Gebäude, die eigentlich neu aussehen, die schon ein wenig länger hier stehen, das Europahaus (erbaut 1931) [16] und das Deutschlandhaus (1931) [17].

So, eigentlich sind wir jetzt rum, haben ein Stück Stadtgeschichte abseits der Reiseführer erkundet, aber…der Untergrund ist noch einen Blick wert. Die nicht funktionierenden Rolltreppen ignorieren wir einfach mal! (stadtbekannt) Die Nord-Süd-Bahn hat viele Geheimnisse, die zu erkunden wären… Aber nicht heute, heute schauen wir uns nur auf diesem Bahnhof um, der, naja, für den Publikumsverkehr vielleicht ein wenig zu groß geraten ist, sollte man zumindest meinen, aber…zum einen war hier früher richtig Trubel, zum anderen sollte dieser Bahnhof noch einem andern Zweck dienen. Dazu schaut man einfach mal in einen der äußeren Tunnel auf der Seite Richtung Norden (Potsdamer Platz). Tunnelstümpfe…! Nun, hier sehen/stehen wir (vor) eine(r) Berliner Spezialität! Wir planen/bauen gleich mal was für später mit. Das können WIR hier in Berlin nicht lassen. Leider…ändern sich immer mal wieder die Planungen. Hier sehen wir die Anfänge (Reste?) der Ost-West-S-Bahn vor uns. Die sollte auf ihrem Weg, Vorleistungen der U-Bahn nutzen (Moritzplatz, Dresdener Str) Lustig, aber solche, nennen wir sie mal ‚Anders’planungen finden wir zuhauf in der Stadt. Aber hier kann man es sehen, erleben. Warum sind wir hier, weil hier unser kleiner Rundgang endet. Mit dem Blick in den Tunnel, in den Nebel der Vergangenheit…können wir die Zukunft sehen…das ist Berlin!

ENGLAND – Das Depot des Londoner Transport Museums

ENGLAND – Crich Tramway Village

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