Geschichte der italienischen Elektro und Diesellokomotiven

Der Orell Füssli Verlag hat mit dem Autor ein sehr umfassendes Werk zur Geschichte der italienischen Lokomotiven publiziert.

Das Werk wurde in der Zeit des Umbruchs von Dampf- zu moderneren Lokomotiven veröffentlicht. Es zeigt Planungen, Visionen und Versuche die besten Lösungen für die Zukunft der Eisenbahn zu finden. Das Buch ist kein Bildband, aber leicht zu lesen.

Das Buch ist in guter Qualität bei eBay erhältlich.

Meine Meinung:

Auch hier setze ich an den Anfang die Frage, welchen Wissensgewinn bringt ein 50 Jahre altes Buch? Nun recht viel, es war die Zeit des Umbruchs. Vieles Neue wurde ausprobiert, für gut befunden oder auch nicht. Ein großer Abschnitt wird auch dem für und wieder von Lokomotiven mit Drehstromtechnik gewidmet. Auch wird die beginnende Idee eines Hochgeschwindigkeitsverkehrs behandelt. Das Buch ist eine sinnvolle Ergänzung des im gleichen Verlag erschienenen Buches ‚Eisenbahnferien in Italien‘. Für den Autor, Wolfgang Messerschmidt war es, glaube ich der Beginn einer großen Karriere als Eisenbahn Literat. Er verstarb 2005 83jährig.

  • Titel: GESCHICHTE DER ITALIENISCHEN ELEKTRO UND DIESELLOKOMOTIVEN
    • Hardcover, 114 Fotos auf Tafeln, 15 Zeichnungen im Text
  • Autor: Wolfgang Messerschmidt
  • Verlag: Orell Füssli Verlag Zürich 1969

Bewertung: * * * * *

Der Autor

Nachruf auf Wolfgang Messerschmidt aus der HZ-Online: „Messerschmidt kam in Leipzig zur Welt, war im Krieg als Eisenbahnpionier-Offizier vorwiegend im Brückenbau eingesetzt. Nach der Gefangenschaft folgte ein Maschinenbaustudium, um in der deutschen Lokomotivindustrie im In- und Ausland aktiv zu werden. Sein vielfältiges Berufsleben beinhaltete auch langjährige Tätigkeit als Pressereferent für die Firma Bosch-Siemens. 
Bekannt wurde Messerschmidt mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen im In- und Ausland zum Thema Eisenbahn, die über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg als Buchpublikationen oder Artikel in Fachmagazinen und Zeitschriften erschienen. Vor allem die technische Seite der Eisenbahn hatte es ihm angetan, und Messerschmidt konnte während seiner Aktivitäten verschiedenen Mess- und Testfahrten, darunter sogar Hochlastfahrten miterleben. Er war jahrelang Gasthörer der Schienenfahrzeug-Tagungen in der Technischen Universität Graz. 1991 verlieh ihm der europäische Verband nationaler Ingenieur-Vereinigungen mit dem »Certificate of Award of the Designation of European Engineer« eine hohe Auszeichnung. Und nicht nur für die große Eisenbahn schlug sein Herz – Messerschmidt hatte auch eine Schwäche für die kleine: Begeistert sammelte er Schienenmodelle, und in seinem Haus stand selbstverständlich auch eine große Modelleisenbahn-Anlage.“

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